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Ich schreibe, um zu verstehen.
Um festzuhalten, was sonst vergeht.
Dieser Blog ist eine Sammlung von Gedichten und Gedanken
über Liebe, Zweifel, Nähe, Angst und den Mut, trotzdem zu bleiben.
Nicht alles hier ist abgeschlossen.
Manche Texte sind Momentaufnahmen, andere Entscheidungen.
Wenn du langsam liest, liest du richtig.
Worte über Nähe.
Über das, was wir fühlen
und selten sagen.
Gedichte über Menschen,
Erinnerungen
und leise Wahrheiten.
To be an artist is to shatter your own heart into millions of pieces only to witness the beauty within your mosaic soul.


Deep Sea Diver
They call me a hopeless romantic, like it’s tragic, like I’m frantic. Like wanting depth is too much to demand in a world that thrives on things unplanned. Where looks sell love, and hearts come cheap and no one dares to feel too deep. “You won’t survive with dreams like those,” they say. No expectations? I sit and stare— the bar so low, it scrapes the air. And still, they ask: “When kids? When man?” As if that’s all I am, their plan. And I just sit there, quiet, kind, whil

Julia Tukovics
9. Feb.


Elefant
Das perfekte Chaos eines jungen Körpers, von einer alten Seele bewohnt. Das schöne Desaster einer sanften Berührung. Eine, die immer die richtigen Worte findet. Eine Gedichteschreiberin, eine Beschreiberin von Gefühlen, vom perfekten Durcheinander mit einem Hauch Melancholie. Ich bin ein perfekter Moment als Elefant im alt-romantischen Porzellanladen, der nie das richtige Timing findet. Eine liebevoll geschriebene, altbekannte Liebesgeschichte, die sich mit jedem gelesenen Wo

Julia Tukovics
15. März


Love means
I was thinking about love and what it actually means to me. How would I describe it? What would make me see - that somebody loves me? You know — I stop before I enter every room. I analyze. Not twice. More like a hundred times. And I watch the way you move, I listen to the words you choose. And I read between the lines you speak, trying to understand the truth you keep. Tell me, would you do the same? Would you ask before you set the frame? Would you wait long enough for me t

Julia Tukovics
9. März


Soft after the Storm
My heart went silent, there’s no response. I drift and get lost in my own thoughts. Your words, they left me numb. “Your love is just a waste on me” —tell me, did this really set you free? & wasn’t it you — who promised to change my mind, about love and men and being kind? I look up with a tired smile — how could this not be worthwhile? I said we’ve got time, I was about to stay, how come it all changed within a single day? I already thought I’m a master in how to tell. You s

Julia Tukovics
14. Feb.


Fernweh
und ich seh deinen Blick wenn ich von Fernweh spreche. Aber - Wie kannst du mir Fernweh verübeln, Wenn ich die Nähe fürchte und mir die Aussicht fehlt. Wie kannst du mir Fernweh verübeln, Wenn mein Herz so laut davon singt, Dass das Hier und Jetzt kaum etwas bringt. Wie kannst du mir Fernweh verübeln, Wenn mein Herz so schwer vor dir steht Und mir die Luft zum Atmen fehlt. Wie kannst du mir Fernweh verübeln, Wenn kein Gedanke Klarheit trägt, Und im Hier und Jetzt nur Zeit ver

Julia Tukovics
7. Feb.


Einer von 365
Ja es ist Weihnachten. Es ist einer von 365 Tagen im Jahr. Ich bin nicht mehr, wie ich war. Allein sein geht auch unter vielen. Klischees muss man nicht bedienen. Vielleicht wäre ich lieber allein. Vielleicht würd ich lieber bei dir sein. Du hast mich verletzt. Ich fühl mich total abgehetzt. Liebe ist nichts Erzwungenes. Ich wünsch mir Verbundenes. Ich hab absichtlich nicht angerufen. Warum hast du mich nicht angerufen? Ich vermiss wie es war. ich kann’s nicht mehr, wie’s war

Julia Tukovics
6. Feb.


Liebesbriefe, Stift und Papier
Ich denk an Liebesbriefe, an Stift und Papier. An Worte voller Gefühle, gewoben aus Verbindungen meines Lebens und unglaublich viel Gespür. Ich denk an dein Gedankenmeer, das sich nur mir erschließt, und an den Wechsel deiner Stimme, den ich durch unsere Nähe kenne. An deinen Augenaufschlag und wie du dich bewegst, mir allein das schon verrät, wie du die Situation erträgst und am Tagesende neben mir deine Rüstung ablegst. Dein Schweigen summt all die Lieder, die ich auswendig

Julia Tukovics
5. Feb.


And Yet, I Remain
The courage to keep listening, after not being heard. The courage to keep falling, after not being caught. The courage to keep watching, after not being noticed. The courage to love the little quirks, after yours were never mentioned. The courage to keep your heart open, after being undone. The courage to dive deep, when no one has ever met you there.

Julia Tukovics
4. Feb.


in Shades
Black and white gives you shades — unlike colour. It leaves you with a feeling like no other. Like sensing a human in his truth, as if he’s got nothing left to lose. It’s direct, and yet it leaves you room. It’s naked, even when you offer the costume. It’s everything and nothing, all at once — whatever you choose to see. It’s an artist’s heart, never meant to be ordinary.

Julia Tukovics
3. Feb.


My Dearest Heart
My dearest Heart, Let them go. Again. Let. Them. Go. My dearest Heart, I hear you knocking at my chest from deep inside. I know I’ve lied, I know i did you wrong. I’ll let all the people in, even though they never really belong. My dearest heart, I close the door. for all the times they left you on the floor. There is no message leave them be. Leave them far away to see what they’ve lost by betraying the wonderful person you chose to be. My dearest heart. I dont want to be mi

Julia Tukovics
2. Feb.


Das Bild der Dichterin
Ich sehe ein Bild, das mich leise betrachtet, als hoffte es still, dass es wird entfacht. Ein Fremder, ein Kenner, ein Urteil so sacht, ein Buch, das täuscht, wenn man nur drauf acht’. Unsicher, sicher – ein Chaos, ein Spiel, ein Kapitel, das stolpert und sucht ohne Ziel. Schuldig der Tiefe, die Zeilen verrat’n, Gefühle verborgen, die lesend entsteh’n. Würd’ ich sie kennen, ich spräch’ sie dir vor, doch selbst mir bleibt manches verschlossen im Chor.

Julia Tukovics
1. Feb.
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